Bachblütentherapie 2017-10-02T17:04:33+00:00

Heilen mit der Bachblüten-Therapie

Die Idee der Bach-Blüten

Begründer und Namensgeber dieser naturheilkundlichen Therapie ist der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886 – 1936), der sie in den 1930er Jahren entwickelte. Er war Pathologe und Bakteriologe und arbeitete als Arzt im Krankenhaus. Krankheiten wollte er ursächlich behandeln.
In einer Zeit, die zum einen von Medizinern wie Virchow und Pasteur, ebenso aber auch von Hahnemann geprägt war, galt auch Dr. Bachs Interesse zunächst der Homöopathie. Er entwickelte die nach ihm benannten „Bach-Nososden“ und hatte damit in der Behandlung großen Erfolg.
Durch 2 seiner Patienten und die entsprechenden Problematiken wurde er auf den psychischen und psychosomatischen Aspekt von Krankheiten aufmerksam. Er widmete dieser Fragestellung seine Aufmerksamkeit während er nach weiteren naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Methoden suchte, die für die Ursachenbehandlung bedeutsam und hilfreich wären.

Das Ungleichgewicht als Ursache

Kernpunkt für Dr. Bach’s Forschungen war seine These, dass (körperliche) Krankheiten auf einer Störung des Gleichgewichts von Körper, Geist und Seele beruhen. Die Ursache dieser Störung vermutete er in einem Konflikt zwischen der Persönlichkeit (dem Ego) und der unsterblichen Seele – dem bewussten und unbewussten Teil des Menschen – , außerdem in negativen Stimmungen, Ängsten, Sorgen und Unzufriedenheit.

„Wenn wir den Kontakt zu uns selbst verlieren, dann ist Fühlen und Handeln nicht mehr im Einklang – dann handeln wir angstgesteuert“

Schon die alten Chinesen wussten, dass wir gesund bleiben, wenn unser Handeln im Einklang ist mit dem Fühlen (sie nannten es „wenn wir die Brücke zwischen Himmel und Erde sind“).

Bevor also Heilung stattfinden konnte, musste eine Harmonisierung auf der geistig seelischen Ebene bewirkt werden. Dieser Ausgleich war wichtigster Grundbaustein in der ursächlichen Behandlung der Krankheiten.
Dr. Bach suchte also weiter nach naturheilkundlichen Therapieformen, um solch disharmonische Seelenzustände zu behandeln. Er war ein sehr sensitiver und naturverbundener Mensch, daher ist es nicht verwunderlich, dass er dies auch vorwiegend in der Natur tat. In Wales, auf dem Land, entwickelte er schließlich die Bachblütentherapie.

Übersicht der Bach-Blüten

Heilpraktikerin Charlotte Zaum

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Blüten mit harmonisierende Wirkung

Auf seinen Spaziergängen pflückte Dr. Bach unterschiedlichste Blüten, roch an ihnen und analysierte sie recht detailliert. Entsprechend seines Naturells wählte er die Blüten intuitiv aus, nahm er doch bereits beim Anblick der Pflanze Schwingungen wahr und erkannte darin ihre Wirkung.
Bach ging davon aus, dass die gebundene Energie bestimmter Blüten oder Pflanzenteile eine harmonisierende Wirkung auf die Psyche des Menschen hat und somit dabei hilft, bestimmte „disharmonische Gemütszustände“ (für ihn ja die Ursache von Krankheit) zu überwinden bzw. aus zu gleichen. Wobei jede Pflanze oder Blüte seiner Wahrnehmung nach ein bestimmtes (positives!) archetypisches Seelenkonzept verkörpert, welches eben dann bei den jeweiligen Verstimmungszuständen der Patienten seine Wirkung entfaltet.
Er beschrieb insgesamt 38 Essenzen, 37 aus Pflanzen und eine aus Felsquellwasser.

Entweder nach der Sonnenmethode oder – in Jahreszeiten, wo weniger Sonnenlicht zur Verfügung steht – nach der Kochmethode werden die Urtinkturen der jeweiligen Blüten hergestellt. Die Urtinkturen werden verdünnt und mit Alkohol versetzt und schließlich in Flaschen abgefüllt. Diese sog. Stockbottes sind die Grundlage, um die jeweiligen Essenzen oder eben auch Mischungen daraus her zu stellen.

Auch bei der Bachblütentherapie handelt es sich um eine wissenschaftlich nicht anerkannte Therapieform, in randomisierten Doppelblindstudien konnten keine Nachweise für die Wirksamkeit über der des Placebo-Effektes gefunden werden. Lediglich der Praxisalltag zeigt uns etwas anderes….

Um die für die Therapie hilfreichen Blüten(mischung) aus zu wählen,
ist es nicht nur wichtig, den momentanen Gemüts- und Gesundheitszustand genau zu erfassen, sondern ebenso gewisse „Grundeigenschaften“ des Menschen mit in die Betrachtung zu ziehen.
Einige Menschen, vor allem aber Kinder, haben die Fähigkeit ganz intuitiv die für sie „richtigen“ Blüten zu finden. Daher ist es auch möglich, Patienten aus verdeckt liegenden Blütenkarten eine vorher festgelegte Anzahl ziehen zu lassen.
Eine Methode, die ich auch persönlich gerne anwende – nicht nur bei Kindern.