Schüssler Salze Therapie 2017-10-09T09:48:31+00:00

Therapie mit den Schüssler-Salzen

Therapie mit Schüssler-Salzen

Die naturheilkundliche Therapie mit Schüssler-Salzen geht auf den Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler zurück, welcher seine Lehre und Therapieform selbst als „Biochemische Heilweise“ bezeichnete. Dr. Schüssler lebte von 1821 bis 1891, in einer Zeit, die vom beginnenden naturwissenschaftlichen Denken sehr geprägt war, somit begann auch er als Arzt vermehrt nach Ursache, Entstehung und Wirkung von Krankheit zu suchen. Er forschte auf Zellebene – also auf Ebene der kleinsten Funktionseinheit im menschlichen Körper – und wollte mehr über den von ihm vermuteten Zusammenhang einer gestörten Zellfunktion und der Entstehung von Krankheit wissen. Schüsslers Idee war,dass eine Störung im inneren Milieu eines Organismus zu Funktionsstörung einzelner Zellen führt, wodurch es entweder zu „Fehlprodukten“ oder einem Produktmangel kommt. Er ging davon aus, dass Grundlage für das Entstehen von Krankheit gestörte biochemische Prozesse sind und in der Folge davon vor allem ein gestörter Mineralhaushalt, der sich letztlich auf den gesamten Stoffwechsel auswirkt.

Tatsächlich besteht unser Körper zu 96% aus den sog. Schlüsselelementen

C (Kohlenstoff)
N (Stickstoff)
O (Sauerstoff)
H (Wasserstoff) und ihren Verbindungen,
zu 3% aus Mineralstoffen – zu denen auch alle Schüssler-Salze gehören – und zu einem weiteren Prozent aus Spurenelementen, wie z.B.:

Co (Cobalt)
Mn (Mangan)
F (Fluor)
Se (Selen) oder
Zn (Zink)

Die Mineralstoffe nehmen hier die Rolle von „Funktionsmitteln“ ein, indem sie dafür sorgen, dass (bio-) chemische Reaktionen der Schlüsselelemente untereinander reibungslos stattfinden können. So ist Eisen beispielsweise unerlässlich für die Blutbildung.

Die Schüssler-Salze

Heilpraktikerin Charlotte Zaum

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12 Mineralsalze für lebensnotwendige Stoffe

Das Ergebnis von Dr. Schüsslers Forschung waren letztlich 12 Mineralsalze – wie wir heute wissen tatsächlich lebensnotwendige Stoffe, die im Körper wichtige Aufgaben erfüllen – die in potenzierter Form therapeutisch eingesetzt werden konnten. Hierbei hat Dr. Schüssler genau festgelegt in welcher Potenz die jeweiligen Mineralstoffe im Körper vorkommen (sollten) und sie in Ihrer Funktion teilweise auch bestimmten Organsystemen zugeordnet. Daher ist jedes Salz genau so in seiner spezifischen Potenz als Schüssler-Salz definiert. Durch die Potenzierung sollen die Mineralsalze in ionisierter Form direkt in die Zelle gelangen, denn wenn die Ursache auf der Zellgeweben zu finden ist, sollten auch dort die therapeutischen Maßnahmen greifen. Schüssler ging zum einen von einer „Schulung“ des Systems im Umgang mit dem entsprechenden Mineralsalz aus und zum anderen von einer Mangelkompensation.

Die auch gerne mal als „Salze des Lebens“ bezeichneten Schüssler-Salze wurden von Dr. Schüssler selbst Biochemische Funktionsmittel genannt. Sie erfreuen sich seither nach wie vor einer großen Beliebtheit und obwohl wissenschaftlich nicht belegbar, haben sie ihr Potential, Besserung oder teilweise sogar Heilung zu erzielen, schon einige Male entfaltet. Insgesamt ist in den letzten Jahren die Bedeutung des Krankheitsgeschehens auf Zellebene auch deutlicher in den Blickpunkt moderner Medizin und Forschung geraten, da sich ein Ungleichgewicht dort oft leider erst im manifesten Krankheitsbild offenbart und kein Blutbild dies zeigt.

Ich selbst nutze die Schüssler-Salze sehr gerne, um den Heilungsprozeß konkret auf körperlicher Ebene zu unterstützen. Auch lassen sie sich problemlos in Kombination mit anderen therapeutischen Mitteln, sowie mit der Schulmedizin einsetzen.